Generationen verbinden

Dem Familienzentrum miniMAXI ist es sehr wichtig Generationen miteinander zu verbinden. Großfamilien sind ein Auslaufmodell. Dabei können gerade die verschiedenen Generationen gegenseitig viel voneinander lernen.

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Familienpaten-Patenfamilien

Verwahrlost, vergessen, verhungert - Familien in Not

Und schon wieder ist ein Kind gestorben. Ein Aufschrei des Entsetzens geht durch unser Land. Wie konnte das passieren? Wer hat Schuld daran? Die Eltern? Schnell wird der Ruf nach dem Jugendamt laut. Muss das Jugendamt nicht besser hinsehen? Muss die Gesellschaft nicht auf ihre Kinder achten?

Aber wer ist denn die Gesellschaft? Sind es nicht wir alle? Wie steht es denn mit unserer eigenen Zivilcourage, wenn wir wahrnehmen, dass eine Familie in Schwierigkeiten ist? Bieten wir unsere Hilfe an?

Ja früher, da gab es noch eine funktionierende Nachbarschaft, Großeltern standen als Gesprächspartner bereit. Und heute? Viele junge Familien sind schlicht weg überfordert mit den Geschehnissen des Alltags. Der Druck von Außen ist riesig groß: Finanzielle Sorgen, Frauen sind auf Grund der niedrigen Einkünfte der Männer gezwungen zum Erwerb beizutragen, die Kinder sollen so erzogen werden, dass sie sich anpassen können in unserer Gesellschaft, aus ihnen soll mal was "Besseres" werden. Nur noch 39% der Kinder leben in einer klassischen Familie nach altem Bild. Kurz: Familien brauchen Hilfe und Unterstützung. Hier können Familienpaten diese Hilfestellung geben. Familienpaten sind Menschen, die nicht mehr wegschauen möchten, die sich anbieten ehrenamtlich einen kleinen Teil ihrer Zeit, anderen zu widmen. Sie sind für Familien in den alltäglichen Situationen Ansprechpartner; sei es einmal mit einem der Kinder der Familie auf den Spielplatz zu gehe, damit die Mutter in Ruhe Zeit hat, sich gezielt mit einem anderen Geschwisterkind zu beschäftigen, sei es, dass die Eltern einen Rat zur Erziehung brauchen oder dass Elterngespräche in der Schule begleitet werden. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und werden je nach eigenen Neigungen ermittelt. Der zeitliche Rahmen des Einsatzes ist klar umrissen und wird auch festgeschrieben. Eine fachliche Begleitung erfolgt durch die Pädagoginnen im Familienzentrum miniMAXI. Die Gruppe der Familienpaten treffen sich regelmäßig zu einem kollegialen Austausch, damit niemand mit seinen Sorgen alleine dasteht.

Zielsetzung des Projekts

...ist es Hilfesuchende und Hilfeanbietende zusammen zu bringen. Besonders junge Familien benötigen Unterstützung auf Nachbarschaftshilfe, mit dem Ziel die Familienbindung zu stärken. Es kann so ein Generationennetzwerk zwischen Alt und Jung entstehen.

Was kann und muss ich als Familienpate tun?

Ich muss Freude am Umgang mit Menschen haben und sinnvolle Hilfe einsetzen, dort wo Hilfe wirklich erwünscht ist. In einem festgelegten Rahmen ein bis zwei Mal in der Woche habe ich Zeit für meine Patenfamilie, kann durch Rat und Tat, wie es gerade notwendig erscheint, die Familie unterstützen. Dies kann durch Gespräche geschehen, Begleitung bei Behördengängen, aber auch eine schulische Unterstützung der Kinder kann sinnvoll sein. Ihre ganze Lebenserfahrung ist gefragt.

Sie sind keine Dienstboten, sollen nicht die Wohnung putzen, sondern durch ihre verantwortungsvolle Hilfe dazu beitragen, dass Kinder und Eltern eine gute Beziehung zueinander aufbauen können.

Denn, sie sollten bedenken, dass Kinder manchmal anstrengend sein können und das Elternsein auch seine schwierigen Seiten hat.

Kommen wir als Patenfamilie in Frage?

Sie haben kleine Kinder, sind vielleicht schwanger und haben das Gefühl, den Alltag nur schwierig meistern zu können. Sie empfinden es als sehr wichtig einmal jemandem ihr Herz ausschütten zu können, jemanden zu haben, der ihnen zuhört. Sie fühlen sich allein gelassen.

Das Miteinander

Zunächst einmal wird Zeit sein, sich gegenseitig zu beschnuppern und sich kennen zu lernen. Gemeinsam werden Erwartungen geklärt, was den Kindern gut tun könnte, ob die Patenfamilien bestimmte Hilfe brauchen und wie diese aussehen könnte.

Es besteht eine enge Anbindung ans Mütter- und Familienzentrum, um fachlich und sachlich Unterstützung in dieser wichtigen ehrenamtlichen Aufgabe zu finden. Niemand soll alleine dastehen.

Rufen sie uns an oder kommen sie herzlich gern persönlich vorbei.

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Senioren Besuchsdienst

Einen verbandsübergreifenden ehrenamtlichen Besuchsdienst für ältere Menschen haben unterschiedliche Träger gemeinsam in Harsewinkel ins Leben gerufen. Zu der Kooperationsgemeinschaft zählen die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände im Kreis Gütersloh, die Stadt Harsewinkel, die AWO, die Caritas, das DRK, die Ev.-Lutherische Kirchengemeinde, die Kath. Kirchengemeinden, die Hospizbewegung in Harsewinkel und das Familienzentrum miniMAXI.

Mit einem ehrenamtlichen Besuchsdienst wollen die Verbände älteren Menschen, die nicht mehr mobil und allein sind, für einige Stunden in der Woche Lebensfreude und Gesellschaft bieten und die Lebensqualität verbessern.

Die kostenlosen Besuche übernehmen engagierte Harsewinkler Bürgerinnen und Bürger, die sich gezielt auf diese Aufgabe vorbereitet haben und sich darauf freuen. Den Besuchten wird so ein bisschen Zeit geschenkt zum Zuhören und bei einer Tasse Kaffee gemeinsam zu erzählen. Der Besuchsdienst übernimmt dabei weder pflegerische noch organisatorische Aufgaben.

Im Rahmen des ersten Kennenlernbesuchs wird geklärt, ob beide Parteien zueinander passen. Danach können regelmäßige Termine vereinbart werden.

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Wichteldienst

Seit 1999 besteht ein kreisweiter Wichteldienst der AWO und des Seniorenhilfsdienstes. Die AWO-Wichtel sind teilweise noch aktive oder schon pensionierte Fachleute wie Dachdecker, Elektriker und andere Spezialisten. Daneben gibt es auch den typischen Hausmeister als "Alleskönner". Die Mitgliedschaft in der AWO oder dem Seniorenbeirat ist keine Voraussetzung für den Wichteldienst. Die Tätigkeit der Wichtel ist mit der Handwerkskammer Bielefeld abgestimmt worden. Die AWO Wichtel übernehmen lediglich kleinere Arbeiten. So werden etwa keine kompletten Umzüge durchgeführt oder gar Wohnungsrenovierungen. Die Wichtel führen keine Arbeiten aus, die nur in der Handwerksrolle eingetragenen Firmen vorbehalten sind. Der Handwerkerdienst will ausdrücklich keine Konkurrenz zu heimischen Handwerksbetrieben sein. Die Wichtel wollen vielmehr Hilfe bei kleinen Problemen bieten oder beraten.

Um die anfallenden Kosten wie Versicherungen zu decken wird von den Wichteln für einen Einsatz grundsätzlich eine Pauschale in Höhe von 10 Euro erhoben. Zu zahlen sind weiter Fahrtkosten in Höhe von 30 Cent pro Kilometer (als Aufwandsentschädigung für die Wichtel bei Nutzung des eigenen PKWs) und die Materialkosten.

Weitere Informationen erhalten sie im Familienzentrum. Dort können sich auch Freiwillige melden, die selbst mit anpacken wollen.

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Baby Besuchsdienst

Ehrenamtliche Mitbürgerinnen besuchen Eltern von Neugeborenen. Sie überbringen ein Infopaket der Stadt.

Siehe dazu auch unter Begegnung den Artikel zu Baby- Besuchsdienst.

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Potentiale- Unterstützung Älterer

Wir möchten ein Netzwerk für Hilfeleistungen im Alltag aufbauen. Unser Netzwerk besteht aus Mitgliedern verschiedener Generationen, die sich sozial engagieren und ihren Mitmenschen in der Region helfen möchten. Es sind oft die kleinen Dinge des Alltags, die im Alter oder bei Krankheit mühsam werden.

Gerade für ältere Menschen bedeuten gute Sozialkontakte und Kommunikation ein wichtiges Stück Lebensqualität. Sie können wertvolle Lebenserfahrung und Traditionen weiter geben.

Mit Jung und Alt zusammen entsteht ein generationsübergreifendes Miteinander und die Wertschützung zwischen den Generationen.

Buchungstelefon

0176/55721878

Wie kann ich Hilfe buchen

  1. Hilfesuchende wenden sich telefonisch an die Kontaktperson im Familienzentrum miniMAXI Ursula Stephan. Es werden alle wichtigen Details abgefragt.
  2. Die Bezahlung der Jugendlichen geht NUR über Gutscheine, die in den Verkaufsstellen vor dem Einsatz erworben werden.
  3. Frau Stephan stellt nach der Buchungsanfrage den Kontakt zu einem Jugendlichen her und gibt dem Hilfesuchenden Rückmeldung.
  4. Die Jugendlichen besuchen die Hilfesuchenden zu dem vereinbarten Termin und unterstützen.
  5. Nach getaner Arbeit wird gemeinsam eine Einsatzbestätigung ausgefüllt, die die Jugendlichen mitbringen.
  6. Der Hilfesuchende händigt den Jugendlichen einen Gutschein je erbrachter Arbeitsstunde aus.
  7. Jugendliche lösen die Gutscheine im Familienzentrum ein.

Verkaufsstellen für Gutscheine

Familienzentrum miniMAXI
Prozessionsweg 20, Harsewinkel
Montag bis Donnerstag
8:00-17.00 Uhr


Kleine Strolche
Von- Korff- Str. 33, Marienfeld
Montag bis Freitag
8:00-12:00 Uhr

Voraussetzungen für Jugendliche

Unser Netzwerk besteht aus Mitgliedern verschiedener Generationen, die sich sozial engagieren und ihren Mitmenschen in der Region helfen möchten. Es sind oft die kleinen Dinge des Alltags, die im Alter oder bei Krankheit mühsam werden.

Gutes tun und Geld verdienen

Die Hilfeleistungen werden dem Empfänger der Hilfe zum Stundensatz von 8,00 € verrechnet. Davon werden 6,00 € dem Helfer vergütet, 2,00 € verbleiben dem Verein für die Organisation.

Die Abrechnung ist nur mit Gutscheinen und nach vorheriger Buchungsanfrage möglich.Entgelte werden monatlich ausgezahlt.

Die Jugendlichen im Projekt werden Vereinsmitglieder und sind bei ihrer Tätigkeit dadurch umfassend versichert.

Alle Helfer arbeiten auf ehrenamtlicher Basis und erhalten eine Aufwandspauschale für ihre Arbeit. Dabei sind bis zu 720 € pro Person und Jahr steuer- und sozialabgabenfrei und werden nicht auf Sozialleistungen angerechnet.

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Mütter- und Familienzentrum miniMAXI e.V.
Prozessionsweg 20
33428 Harsewinkel

Amtsgericht Gütersloh

Öffnungszeiten:
Mo-Do 08:00 - 17:30
Fr 08:00 - 12:00
+49 (0)5247 406341
familienzentrum-minimaxi@gmx.de
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